Donnerstag 18. Januar 2018
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Stand der Technik im Naturgefahren-Ingenieurwesen
Datum
Mi, 21. Februar 2018
Ort
Universität für Bodenkultur, Wien
Veranstaltungsbeschreibung
Maßnahmen und Ingenieurbauwerke des Schutzes vor Naturgefahren sind außergewöhnlichen Einwirkungen ausgesetzt und erfüllen ihre Funktion unter extremen Umweltbedingungen. Von der Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Anlagen hängt die Sicherheit von Menschenleben, Sachwerten, Kulturgütern und der Umwelt ab. Es ist daher essentiell, den „Stand der Technik“ des Naturgefahren-Ingenieurwesens ständig weiter zu entwickeln und den neuesten naturwissenschaftlichen und technologischen Erkenntnissen anzupassen. Im Jahr 2014 fand die erste Tagung zu diesem Themenkomplex an der Universität für Bodenkultur in Wien statt, bei der die Standardisierungs- und Normungsprozesse in der Gefahren- und Risikoanalyse sowie der Planung, Konstruktion, Bemessung und des Betriebes von Schutzanlagen im Mittelpunkt standen.

In den letzten Jahren haben sich Wissen und Technologie des Schutzes vor Naturgefahren rasant weiterentwickelt. Ebenso haben sich Normen und technische Standards – wie beispielsweise die ON-Regeln 24800-Serie (Wildbach, Lawine, Steinschlag) – in der Ingenieurpraxis international etabliert und stehen nun vor einer Weiterentwicklung.
 
Im Rahmen der 2. Fachtagung sollen daher neben den klassischen Themenstellungen des Naturgefahren-Ingenieurwesens in Planung, Umsetzung und Erhaltung – insbesondere Hochwasserschutz, Wildbachverbauung, Lawinenverbauung, technischer Steinschlagschutz, temporärer Lawinenschutz, Monitoring sowie die „grünen“ Technologien des Schutzes vor Naturgefahren – auch folgende wichtige Querschnittthemen auf der Tagesordnung stehen:
  • Bemessungsereignis und Sicherheitsgrenzen
  • Umgang mit Unsicherheiten in Prognose und Planung
  • Qualität und Nachhaltigkeit der Schutzleistung
Die Tagung bringt Vertreter der Wissenschaft, der Ingenieurpraxis und der Wirtschaft auf einem Marktplatz des Wissens und der Technologie des Schutzes vor Naturgefahren zusammen. Es wird ein Rahmen für den Wissenstransfer und den Austausch von Erfahrungen geboten. Weiters steht die Initiierung neuer Technologieentwicklung und Standardisierungsinitiativen im Fokus der Veranstaltung.
 
Veranstalter:
  • Institut für Alpine Naturgefahren, Department für Bautechnik und Naturgefahren, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
  • Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft/Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung
  • Internationale Forschungsgesellschaft INTERPRAEVENT
Mit Unterstützung von:
  • Austrian Standards Institute (ASI)
  • Österreichische Bundesbahnen (ÖBB)
  • Verein der Diplomingenieure der Wildbach und Lawinenverbauung
Vorläufiges Programm:
Das vorläufige Programm finden Sie hier.

Kontaktperson:

Mag. Martina Kugler

alumnievents@boku.ac.at

Tel.: 01/47654-10445

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Stornobedingungen:

Bei Abmeldung ist leider keine Refundierung der Teilnahmegebühr möglich. Es ist jedoch möglich, eine Ersatzperson teilnehmen zu lassen. Bei Stornierung seitens des BOKU-Alumniverbandes wird der gesamte Seminarbeitrag refundiert.

Das war der Alumni-Tag 2017
Alumnidachverband der Universität für Bodenkultur Wien
Gregor Mendel-Straße 33, Südliches Turmzimmer, 1180 WienTelefon (+43 1) 47654/10440Mo - Do9.00 Uhr - 12.00 Uhr, 13.00 Uhr - 16.00 Uhr
Darstellung:
https://alumni.boku.ac.at/